Ziele

Ziele hellenischer Kollektive

1. Anerkennung hellenischer Gemeinden als Körperschaften des öffentlichen Rechts in Griechenland und Zypern

2. Bau des ersten neuzeitlichen hellenischen Tempels, öffentlicher Altäre, einer hellenischen Bibliothek und Schule sowie eines Museums in Griechenland und Zypern

3. Rehabilitierung und Verteidigung des historischen Hellenentums, seiner Religion, Tradition und Weltanschauung

4. Revitalisierung des Hellenismos, d.h. der hellenischen Identität, Religion, Tradition, Weltanschauung, Philosophie, Kunst, Sprache (Altgriechisch), Bildung (Paideia), Zeitrechnung, staatspolitischen Theorien, des hellenischen Theaters und Wertesystems

5. Wiederherstellung der genuinen hellenischen Kultur, des hellenischen Ethos und somit auch der hellenischen Ethnie

6. Anerkennung des Genozids an den Hellenen

7. Einsatz für die Rechte der ethnischen Hellenen

8. Bekämpfung des Antihellenismus

9. Schutz und Verteidigung der hellenischen Kultur, Tradition und Religion vor Instrumentalisierung, Fremdaneignung, Missbrauch, Ausbeutung und Enteignung

10. Enge Zusammenarbeit mit allen ethnischen Religionen Europas (ECER) und Solidarität mit allen indigenen Religionen und Traditionen weltweit

HELLEN

Hellenische Werte

Die Tugenden und Werte des Hellenismos, die heute gemeinhin als seine Haupteigenschaften gelten und deren Kultivierung als erstrebenswert angesehen wird, sind folgende:

1. Paideia (hellenische Bildung) und Verständnis für komplexe Ideen. Dialektische und maßvolle Selbstäußerungsweise («Nichts im Übermaß»).

2. Polytheistisches Verständnis des Kosmos (Selbstentstehung, Zyklizität der Zeit, Vielgestaltigkeit des Göttlichen).

3.Eusebeia («Pietät»). Gesunde Beziehung zum Göttlichen, d.h. eine Beziehung, die der Selbstachtung des Menschen nicht abträglich ist (Abwesenheit von Deisidämonie und religiösem Eifer).

4. Katá phŷsin zēn («naturgemäß leben»). Äußerung des Menschen als vernunftbegabtes Wesen, Achtung vor der natürlichen Ordnung der Welt, Vertrautheit mit der menschlichen Natur).

5. Beständiges Streben nach Exzellenz und Tugend (Tapferkeit, Gerechtigkeit, Vernunft, Besonnenheit).

6. Unvoreingenommenheit, Einfachheit und Selbsterkenntnis («gnothi seauton», Anerkennung der eigenen Sterblichkeit und der Begrenztheit der menschlichen Natur).

7. Höflichkeit, gepflegtes/ordentliches Benehmen («kosmiotita») und Aphobie, sowohl auf persönlicher als auch auf kollektiver Ebene.

8. Toleranz und Verständnis für alle anderen ethnischen Traditionen.

9. Eleftheroprepeia («Haltung oder Seinsweise, die sich für den Freien ziemt») und Parrhesia. Führung einer autonomen Lebensweise (als Bürger und nicht als Untertan).

10. Demokratie (Selbstregierung), Betonung des Sozialen gegenüber dem privaten Aspekt des täglichen Lebens, Vorrang der Gemeinschaft gegenüber dem Individuum.

Inspirationsquelle: Oberster Rat der ethnischen Hellenen: Die zwölf grundlegenden hellenischen Eigenschaften (zuletzt abgerufen am 15. April «2012»).