Eine Zeit des Feierns

Ethnische Hellenen in ganz Griechenland und Zypern haben dieser Tage die alten Feste gefeiert und die Götter mit Hymnen und Opfergaben geehrt.

Der Thiasos Delphys, die Kultgemeinschaft des YSEE, zelebrierte das Fest der Charisia-Aphrodisia in Athen, die kretische Kultgemeinschaft Idaion Ge feierte das gleiche Fest in der heiligen Höhle der Eileithyia auf Kreta, die seit dem Neolithikum besteht und seit der minoischen Zeit der Göttin der Geburt geweiht ist. Die Gemeinschaft Labrys hat das athenische Fest der Delphinia zu Ehren des Apollon und der Artemis auf dem Philopappos-Hügel südwestlich der Akropolis zelebriert, wo mit Genehmigung des Archäologischen Rates (KAS) der Altar der Gemeinschaft steht. Und die ethnischen Hellenen Zyperns haben zusammen mit ihrer Kultgemeinschaft Morpho das Fest der Adonien im Heiligtum des Höchsten Zeus im Dorf Lympia begangen, dem der Bildhauer Philippos Japanis vor wenigen Tagen ein Kultbildnis des Poseidon gespendet hat.

Es ist eine Zeit des Feierns in Griechenland.

Die ethnischen Hellenen feiern die Götter, die Wiederbelebung der Natur und das Leben selbst.

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Hellenic Ethnic Religion: Theology and Practice

Hellenic Council YSEE of America: Hellenic Ethnic Religion: Theology and Practice, New York 2018. (English translation of the original Greek publication Ελληνική Εθνική Θρησκεία: Θεολογία και Πράξις, Athens 2012).

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«A brief but comprehensive work on the belief system and the practices of modern day practitioners of the Hellenic Ethnic Religion. Basic concepts about the Gods and the world are explained in simple terms. The actual rituals are translated from the Greek language for the use of the English speaking practitioner.»

44 pages about Hellenismos as practiced by the Supreme council of ethnic Hellenes (YSEE).

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Hymne an den barmherzigen Zeus

Zeus, Vater Zeus,
Höchster Gott, der du ewig in Seligkeit weilst,
khaire!
Du bist der Tag und du die Nacht,
Sonne und Mond,
Mann und Frau,
Anfang und Ende aller Dinge.
Dein Wille durchwaltet das All,
schafft Ordnung im Strudel der Unendlichkeit,
Vernunft und Weisheit sprudeln aus der Quelle,
die dein Blitz schlägt.
Du schaust das Geschick der Völker,
siehst das Leid auf Erden und das Herz aller Sterblichen,
die Tiefen der Meere und Hoheit der Berge.
Du verstehst die Sprache der Tiere,
kennst die Ursache aller Irrwege.
Zeus, Allgebender, Vater der Götter und der Menschen,
gib, dass alle Völker Frieden und das Leid ein Ende findet.
Erbarme dich der Schutzflehenden,
deren Pein kein Gehör findet.
Banne Krankheit und Trauer auf die einsamen Spitzen der Berge,
die Verwirrung aus unserem Geist, die Härte aus unseren Herzen.
Möge deine Weisheit unser Dunkel erhellen,
deine Kraft uns aufrichten, wenn wir straucheln,
und deine Wärme unseren Mut entfachen,
Wahres anzuerkennen, gemäß der Natur zu leben.
Mögen wir dich immer mit den gebührenden Opfern ehren,
vor deinem heiligen Altar die Arme zum Himmel ausstrecken,
deine Großzügigkeit besingend.
Und mögest du uns in deiner immerwährenden Güte
die Gabe empfangen lassen,
unseren Lebensweg bis zum Schluss zu gehen
in Tapferkeit, Gerechtigkeit,
Besonnenheit und Weisheit.

Der barmherzige Zeus

 

Kalender «2018»

Allmonatliche feste Tage

Der Neumondtag, die Tage 2, 3, 4, 6, 7, 8 und der jeweils letzte Tag eines Monats sind «feste Tage», will heißen: diese Tage gelten für jeden Monat des Hellenischen Kalenders und fallen eher unter die Kategorie Hauskult. Im Kalender werden sie nicht extra erwähnt, eine Ausnahme bildet der Neumondtag.

Noumenia (panhellenischer Neumonatstag): Apollon Noumenios, Artemis Noumenia, Zeus, Hermes, Hera, Hekate, Agathos Daimon und die Ahnen. Dieser Tag ist quasi den Hausgöttern gewidmet. Ihnen wird Weihrauch geopfert und ihre Bildnisse werden mit Lorbeerzweigen und Kränzen geschmückt.

  • 2er Histamenos: Agathos Daimon, Heroen und alle Daimonen und chthonischen Götter.
  • 3er Histamenos: Tritomenis Athena und Chariten; Geburtsfest der Athena.
  • 4er Histamenos: Herakles, Hermes, (Geburtsfest der) Aphrodite Pandemos, Eros.
  • 6er Histamenos: Artemis (der 6. Tag eines jeden Monats ist der Artemis gewidmet), Selēnai (Familienrunden mit traditionellem halbmondförmigen Gebäck).
  • 7er Histamenos: Apollons Geburtsfest (dieser Tag war bei allen Hellenen dem Apollon geweiht).
  • 8er Histamenos: Poseidon und Theseus.
  • 9. Ist der Muttergöttin Rhea, den Musen und Helios geweiht.
  • 18.-19er Mesuntos: Apotropäische und Reinigungsriten (vor allem nach der Mittagszeit gemäß Proklos, Kommentare zu Hesiods Werke und Tage, 810)

Letzter Tag eines jd. Monats: Hekates Deipnon. (Dieser letzte Tag eines Monats heißt Triakas, Hene kai Nea: «Dreißigster, alter und neuer» Tag.)

Die Monate (Das neue Jahr beginnt zum 1. Hekatombaeon. Eine jede Olympiade dauert von Hekatombaion bis Skirophorion.)

  1. Hekatombaion (Εκατομβαιών, Juli/August)

  2. Metagitnion (Μεταγειτνιών, August/September)

  3. Boēdromion (Βοηδρομιών, September/Oktober)

  4. Pyanepsion (Πυανεψιών, Oktober/November)

  5. Maemaktērion (Μαιμακτηριών, November/Dezember)

  6. Posideon (Ποσειδεών, Dezember/Januar)

  7. Gamēlion (Γαμηλιών, Januar/Februar)

  8. Anthestērion (Ανθεστηριών, Februar/März)

  9. Elaphēbolion (Ελαφηβολιών, März/April)

  10. Munikhion (Μουνυχιών, April/Mai)

  11. Thargēlion (Θαργηλιών, Mai/Juni)

  12. Skirophorion (Σκιροφοριών, Juni/Juli)

Die Tage (Traditionell besteht jede Woche aus zehn Tagen.)  

  1. hēméra Selénēs – Tag der Selene (Montag)

  2. hēméra Áreos – Tag des Ares (Dienstag)

  3. hēméra Hermou – Tag des Hermes (Mittwoch)

  4. hēméra Diós – Tag des Zeus (Donnerstag)

  5. hēméra Aphrodítēs – Tag der Aphrodite (Freitag)

  6. hēméra Krónou – Tag des Kronos (Samstag)

  7. hēméra Hēlíou – Tag des Helios (Sonntag)

Jeder Monat besteht aus drei Wochen, die ihrerseits aus zehn Tagen bestehen: die erste Woche ist die des zunehmenden Mondes, die zweite die des vollen Mondes und die dritte die des abnehmenden Mondes. Das griechische Wort für Woche heißt Dekás (Dekade). Die alten Griechen fingen ab einem bestimmten Zeitpunkt in der Geschichte an, ihren Tage-Woche-Rhythmus der Sieben-Tage-Woche aus dem ptolemäischen Ägypten anzugleichen. So wurden nicht nur die Tage, sondern auch die damals bekannten fünf Planeten nach den Göttern Ares (Mars), Hermes (Merkur), Zeus (Jupiter) und Aphrodite (Venus) genannt. Manche der heutigen Hellenen greifen diese Entwicklung wieder auf und ersetzen auf diese Weise die christlichen Namen der Wochentage (Paraskevi, Sabbato, Kyriaki etc.) durch die hellenischen, während andere dem Sieben-Tages-Rhythmus überhaupt keine Beachtung schenken und auch in dieser Frage dem Attischen Kalender folgen. Die Tage beginnen im Hellenentum traditionell mit bzw. nach Sonnenuntergang. Der letzte Tag eines jeden Monats, ob mit 29 oder 30 Tagen, wird Triakas genannt («Dreißigster-Triakás» bzw. «Dreißigster, Erster und Neuer-»). Der Neumond liegt grundsätzlich auf dem letzten oder vorletzten Tag (weshalb der Kalender auch «beweglich» oder «flexibel» sein musste). Alle Monatstage sind in 12 Nacht- und in 12 Tagesstunden aufgeteilt.

«Der 1. Tag des Monats wurde ‹neuer Monat [Tag]› genannt. Die Tage 2 bis 10 wurden mit ‹der zweite [Tag] des zunehmenden Monats›, ‹der dritte [Tag] …› und so weiter nummeriert. Die Tage vom 11. bis zum 20. wurden einfach durchnummeriert: ‹der elfte [Tag]› und so weiter, und markierten die Zeit des Vollmondes. Aber vom 21. Tag bis zum Ende des Monats wurden die Tage rückwärts gezählt: der Tag 21 wurde ‹der zehnte [Tag] vom sterbenden [Monat]›, Tag 22 ‹der neunte …› und Tag 29 ‹der zweite …› genannt. Den letzten Tag des Monats, den Tag 30, nannte man ‹den alten und neuen›, um den Übergang von einem Monat zum nächsten kenntlich zu machen. In einem Monat von 29 statt 30 Tagen, war es der Tag 29, der weggelassen wurde. Der Begriff ‹der alte und neue› (hene kai nea) für den letzten Tag des Monats spiegelt die Vorstellung wider, dass der Mond vom Vorabend teilweise der Mond des alten Monats war, der zu Ende ging, und teilweise der Mond des neuen Monats, der im Aufkommen begriffen ist. Obwohl Hesiodos den letzten Tag des Monats als ‹den Dreißigsten› bezeichnet, nennt er den ersten des folgenden Monats ‹den alten› (Werke und Tage 766, 771), als sei der alte Monat im Beginn des neuen eingedrungen.» Robert Hannah, Greek and Roman Calendars: Constructions of Time in the Classical World, S. 43-44, London 2005.

Die Wochen (Jeder Monat hat drei Wochen.)

Erste Woche (Istaménou = Zunehmender Mond): noumēnía, diytéra oder deutéra istaménou, tritomenís, trítē istaménou, tetrás istaménou, pémptē istaménou, héktē istaménou, evdómē istaménou, ogdóē istaménou, henátē istaménou, dekátē istaménou oder dekáte protéra.

Zweite Woche (Mesúntos = Mittmond): prôtē, deutéra, trítē etc. Mesúntos. Der zehnte Tag der zweiten Woche oder zwanzigste des Monats heißt hēkás oder auch hēkosas.

Dritte Woche (Fthínontos = Abnehmender Mond): prôtē, deutéra, trítē etc. fthínontos. Der zehnte Tag der dritten Woche oder dreißigste des Monats heißt hénē kai néa oder Triakás.

(Für die zweistelligen Tage eines Monats gibt es auch Namen, so zum Beispiel für den 21. Tag eines Monats: hēkás prôtē.)

(Die allgemein relevanten Festtage des Hellenismos sind in blauer Farbe dargestellt.)

Trennlinie

JANUAR «2018» / 2793
Posideon B –
Gamelion
Erstes Jahr der 699. Olympiade

  • 03. Zeus Horios
  • 13. Haloa
  • 17. Triakas, Hene kai Nea, Hekates Deipnon
  • 18. Noumenia Gamelion
  • 24. Opfer an Apollon Delphinios und Lykeios, Kourotrophos
  • 25. Opfer an Apollon Apotropaios und Nymphegetes, Nymphen
  • 26. Opfer an Athene Erosouriois («der milden Winde»)
  • 27. Opfergaben an Demeter, Kore und Zeus Boulaios
  • 29. Lenaia (bis zum 02. Februar), Wettbewerbe für Dramaturgie, Opfer an Dionysos Lenaios auf Mykonos

24. Januar: Geburtstag von Epikuros

FEBRUAR «2018» / 2793
Gamelion – Anthesterion
Erstes Jahr der 699. Olympiade

  • 02. Opfer in den Heiligtümern der Artemis, Opfergaben an Wegkreuzungen
  • 05. Die Statuen des Dionysos werden mit Epheu bekränzt (kittóseis)
  • 10. Trankopfer an Aphrodite
  • 13. Theogamia (Hieros Gamos von Zeus und Hera). Opfer an Poseidon und Kourotrophos
  • 15. Triakas, Hene kai Nea, Hekates Deipnon
  • 16. Noumenia Anthesterion
  • 17. Opfer an Dionysos Eriphos
  • 26. Anthesteria Pithiogia
  • 27. Anthesteria Khoēs
  • 28. Anthesteria Khýtroi (Opfer an den chthonischen Hermes, Hydrophoria)

7. Februar: Geburtstag von Proklos Diadochos

MÄRZ «2018» / 2793
Anthesterion – Elaphebolion
Erstes Jahr der 699. Olympiade

  • 07. Kleine Mysterien (bis zum 13.)
  • 10. Diasia zu Ehren des Zeus Meilichios und Trankopfer an Hephaistos
  • 14. Artemiria oder Amarynthia zu Ehren der Artemis Amarysia, Musikalische Wettbewerbe
  • 17. Triakas, Hene kai Nea, Hekates Deipnon
  • 18. Noumenia Elaphebolion
  • 23. Elaphebolia (?)
  • 25. Asklepieia Proagon, Opfer an Asklepios
  • 27. Dionysia ta astika (Die städtischen Dionysia; bis zum 04. April), Opfer an Dionysos und Gaia

APRIL «2018» / 2793
Elaphebolion – Mounykhion
Erstes Jahr der 699. Olympiade

  • 01. Opfer an Kronos
  • 03. Pandia
  • 04. Anakeia
  • 07. Trankopfer an Artemis
  • 08. Galaxia zu Ehren der Rhea
  • 14. Sotēria (Panhellenisches Fest in Delphi zu Ehren des Zeus Soter und Apollon Pythios; Wettkämpfe und Opfergaben)
  • 15. Triakas, Hene kai Nea, Hekates Deipnon
  • 16. Noumenia Mounykhion, Sponde an Artemis Mounykhia
  • 19. Eroteia (Fest des Eros), Ehrenopfer an Hermaphroditos
  • 21. Delphinia zu Ehren Apollons, Opfer an Artemis Soteira

26. April: Geburtstag von Marc Aurel

(In diesem Monat begeht der YSEE das Fest der Charisia-Aphrodisia)

MAI «2018» / 2793
Mounykhion – Thargelion
Erstes Jahr der 699. Olympiade

  • 01. Munikhia (Artemis) in Peiraieus, Fest der Brauronian Artemis, Gedenktag an den Sieg bei der Schlacht von Salamis
  • 03. Katharmoi (Reinigungsriten)
  • 04. Olympieia, Opfer an Zeus Olympios, Anthypasiai (Wettkämpfe)
  • 05. Opfer an Leukaspis und Trankopfer an Apollon
  • 06. Opfer an Tritopatores
  • 13. Geburtsfest der Göttin Athena
  • 15. Triakas, Hene kai Nea, Hekates Deipnon
  • 16. Noumenia Thargelion
  • 19. Opfer an Zeus, Apollon Pythios und Päon, Leto, Hermes und die Dioskuren
  • 20. Fasten auf Thargelia
  • 21. Opfer an Demeter-Khloe auf der Akropolis. Delia zu Ehren der Artemis und des Apollons auf Delos
  • 21. Thargelia (bis zum 22. Am 22. finden Wettkämpfe statt)
  • 22. Heiliger Tag des Apollon Delios, Pythios, Patroos und Alexikakos, des Helios und der Horen. Eine Eiresione wird am Tempel des Apollon Pythios und an allen Häusern in Athen angebracht
  • 31. Opfer an Zeus Epakrios

JUNI «2018» / 2793
Thargelion – Skirophorion
Erstes Jahr der 699. Olympiade

  • 09. Kallyntēria & Plyntēria zu Ehren der Athena
  • 10. Opfer an Zeus
  • 13. Triakas, Hene kai Nea, Hekates Deipnon
  • 14. Noumenia Skriophorion
  • 16. Arrephoria zu Ehren der Athena Polias
  • 16. Opfer an Zeus Polieus, Poseidon, Kourotrophos, Aglauros und Pandrosos
  • 22. Opfer an Herakles, Tritopatores, Hyakinthiden (Nymphen)
  • 25. Skirophoria (Opfer an Athena Skirada, Poseidon Erechtheus, Helios); Opfer an die Tritopatores (Marathon)
  • 27. Dipolieia zu Ehren des Zeus Polieus

JULII «2018» / 2794
Skirophorion – Hekatombaeon
Zweites Jahr der 699. Olympiade

  • 07. Sponde an Athena
  • 12. Diisoteria zu Ehren des Zeus Soter, Opfer an Zeus Soter, Athena Soteira, Asklepios, Hygeia
  • 12. Triakas, Hene kai Nea, Hekates Deipnon
  • 13. Noumenia Hekatombaeon, Hellenisches Neujahr (Jahr 2794 nach der ersten Olympiade / Zweites Jahr der 699. Olympiade)
  • 16. Charēsia-Aphrodisia
  • 24. Kronia, Wettkämpfe zu Ehren des Chronos und der Moiren in Olympia
  • 27. Synoikia, jährliches Opfer an Eirene
  • 29. Private Opferungen an die Heroinnen und Heroen
  • 31. Nemesia megala zu Ehren der Nemesis und Themis, Nackt-Wettkämpfe der Epheben

Dioskouria & Ehrung der Thermopylen-Kämpfer (YSEE)

AUGUST «2018» / 2794
Hekatombaeon – Metageitnion
Zweites Jahr der 699. Olympiade

  • 01. Delphisches Fest zu Ehren Apollons
  • 02. Opferungen an Kourotrophos und Artemis (im Demos Erchia)
  • 04. Sponde an Hermes, Opfer an den Heros und Seher Amphiaraos
  • 04. Panatheneia (bis zum 12.; Pferderennen, musikalische und andere Wettkämpfe für Erwachsene, Epheben und Kinder)
  • 09. Opfergaben an Athena Polias, Athena Hygeia, Athena Nike und Eros. (Es wird der Peplos der Athena gezeigt und ein Fackellauf organisiert.)
  • 11. Triakas, Hene kai Nea, Hekates Deipnon
  • 12. Noumenia Metagitnion
  • 13. Herakleia (?)
  • 18. Metageitnia zu Ehren des Apollon Metageitnios (?)
  • 23. Opfergaben an Zeus Polieus, Athena Polias, Demeter und Apollon Lykeios (?)
  • 25. Private Opfergaben an Dionysos
  • 26. Kosmesis des Agalmas der Hera, Heraia (auf Delos)
  • 26. Eleusinia (die dreijährigen; bis zum 30.)
  • 27. Kourotrophos, Hekate und Artemis (im Demos Erchia)
  • 30. Opfer an die Heroinnen
  • 31. Opfer an Hera Telchinia

SEPTEMBER «2018» / 2794
Metagitnion – Boedromion
Zweites Jahr der 699. Olympiade

  • 05. Opfer an Zeus Epoptes (im Demos Erchia)
  • 08. Trankopfer an Persephone und Demeter
  • 09. Triakas, Hene kai Nea, Hekates Deipnon
  • 10. Noumenia Boedromion
  • 11. Nikētíria
  • 12. Plataia (ist der Hera Daidala heilig)
  • 13. Opfer an Zeus Eleftherios
  • 14. Genesia zu Ehren der Vorfahren
  • 15. Artemis Agrotera, Marathon-Tag (Ehrung der Krieger, die in der Schlacht bei Marathon für die Heimat fielen)
  • 16. Boedromia zu Ehren des Apollon Boedromios
  • 21. Charisteria, Opfer an Athena (Dankesgaben für die Freiheit)
  • 21. Demokratia zu Ehren der Demokratie und Freiheit
  • 22. Private Opfer an Demeter, Kore, Dionysos u.a.
  • 24. Eleusinia ta megala / Die großen Eleusinischen Mysterien (bis zum 01.10.; Reinigungen, Große Opferriten, Pompe/Prozession, Die heiligen Riten, Fasten, Zeremonie im Telesterion, Heimkehr der Mysten)
  • 26. oder 27. Epidauria / Asklepieia zu Ehren des Asklepios
  • 27. Private Opfer an Dionysos und die anderen Götter

OKTOBER «2018» / 2794
Boedromion – Pyanepsion
Zweites Jahr der 699. Olympiade

  • 06. Opfer an Nymphen, Acheloos, Alochos, Hermes, Gaia (Erchia) und Athena (Teithras)
  • 07. Trankopfer an Poseidon
  • 08. Triakas, Hene kai Nea, Hekates Deipnon
  • 09. Noumenia Pyanepsion
  • 14. Poerosia (Fest der ersten Früchte), Oschophoria/Oskhophória zu Ehren der Athena Skira
  • 15. Pyanepsia (eine Eiresione wird an der Haustür angebracht), Private Opfer an Apollon und Artemis
  • 16. Theseia, Kybernesia
  • 17. Stenia zu Ehren der Demeter und Kore
  • 18. Opfer an Demeter
  • 19. Thesmophoria (bis zum 22.; Fest der Demeter; nur für Frauen), Opfer an Demeter und an die Heroinnen

In diesem Monat gedenkt der YSEE der Krieger, die bei der Schlacht bei Marathon für Hellas gefallen sind

NOVEMBER «2018» / 2794
Pyanepsion – Maimakterion
Zweites Jahr der 699. Olympiade

  • 03.-05. Apatoureia (03. Dorpia, 04. Anarrhusis, 05. Koureotis), Festgelage zwischen Verwandten und den Phratrien zu Ehren des Zeus Phratrios, Athena Phratria und Dionysos
  • 06. Chalkeia (Fest zu Ehren der Athena Ergane und des Hephaistos), Opfer an Athena Archegetida
  • 07. Triakas, Hene kai Nea, Hekates Deipnon
  • 08. Noumenia Maemakterion
  • 09. Sponde an Ares
  • ?. Zeus Meilichios (für einen milden Winter und eine gute Ernte für das neue Jahr). Der Verfasser opfert dem Zeus Meilichios am 16. oder 29. Memakterion. Das traditionelle Datum ist nicht überliefert
  • 17. oder 30. Pompaia zu Ehren des Zeus (Kathartische Riten)
  • 21. Nyktophylaxia zu Ehren der Demeter und Kore auf Delos
  • 23. Sponde an Zeus und Hermes; Sponde an alle, die in der Schlacht bei Plataiai ihr Leben für die Freiheit von Hellas opferten
  • 24. Dramaturgische Wettbewerbe
  • 27. Opfer an Zeus Georgos
  • Maimakteria, das traditionelle Datum ist unbekannt

DEZEMBER «2018» / 2794
Maemakterion – Posideon
Zweites Jahr der 699. Olympiade

  • 07. Trankopfer an Dionysos
  • 07. Triakas, Hene kai Nea, Hekates Deipnon, Trankopfer an Dionysos
  • 08. Noumenia Posideon
  • 12. Plerosia (Opfer an Zeus)
  • 15. Poseidea zu Ehren des Poseidon (am 21. auf Delos)
  • 17. Die ländlichen Dionysia (?)
  • 21. Opfer an Poseidon Asphaleios, Orthosios, Themeliouchos. Box-Wettkämpfe.
  • 23. Opfer an Zeus Horios und Petreus
  • 26. Private Opfergaben an die Anemoi (Winde)
  • 29. Galaxia zu Ehren Apollons (?)

15. Dezember: Geburtstag von Kaiser Nero

Die letzte Nacht des Posideons ist Nyx und Dike geweiht

 

 


Geburtsdaten von Forschern und Wissenschaftlern, die mit ihrem Werk zur Rehabilitierung des Hellenismos beigetragen haben:

4. Januar: J. P. Vernant

16. Januar: Kostas Papaioannou

20. März: Johann Christian Friedrich Hölderlin

2. Mai: Johannes Geffcken

11. Mai: Cornelius Castoriadis

23. Mai: Karlheinz Deschner

25. Mai: Jacob Burckhardt

22. Juni: Walter Friedrich Otto

26. Juli: C. G. Jung

28. August: Johann Wolfgang von Goethe

9. September: Jane Ellen Harrison

21. September: Hugh Lloyd-Jones

15. Oktober: Friedrich Wilhelm Nietzsche

19. Oktober: Louis Menard

22. Dezember: Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff

 

Quellen:

HMEPA

Sacred Attic Calendar

Baring the Aegis

Hellenismos Today

Hellenischer Kalender «2018» (PDF)

Götternamen in archaischem Griechisch

Das Archäologische Museum Theben hat ein Programm entwickelt, das altgriechische und moderne griechische Namen u.a. in Linearschrift B und ins archaische Griechisch übersetzt, die Schrift, welche die Griechen in der Archaischen Epoche benutzt hatten. Unter den Namen, die der Anwender auswählen kann, befinden sich auch viele Götternamen. Diese wurden nun zusammengestellt und weiter unten vorgestellt. Leider wurden nicht alle Götternamen übersetzt, so dass nur eine Handvoll zur Auswahl stehen. Immerhin geben diese Götternamen einen guten Eindruck von der archaischen griechischen Schrift. Dabei fällt vor allem die Ähnlichkeit der Götternamen zwischen der archaisch-griechischen und deutschen Schreibweise auf.

Götternamen in Linearschrift B

Das Archäologische Museum Theben hat ein Programm entwickelt, das altgriechische und moderne griechische Namen u.a. in Linearschrift B übersetzt, die Schrift der Mykenischen Kultur. Unter den Namen, die der Anwender auswählen kann, befinden sich auch viele Götternamen. Diese wurden nun zusammengestellt und weiter unten vorgestellt. Leider wurden nicht alle Götternamen übersetzt, so dass nur eine Handvoll zur Auswahl stehen. Immerhin geben diese Namen einen guten Eindruck von der Linearschrift B.

Pierre Clastres: Η Εθνοκτονία ως βασικό στοιχείο του κυρίαρχου πολιτισμού

Pierre Clastres: «Η ΕΘΝΟΚΤΟΝΙΑ ΩΣ ΒΑΣΙΚΟ ΣΤΟΙΧΕΙΟ ΤΟΥ ΚΥΡΙΑΡΧΟΥ ΠΟΛΙΤΙΣΜΟΥ», από: Rassias (Περιοδικό Ανοιχτή Πόλη), τελευταία πρόσβαση: 11η μεσούντος Μεταγειτνιώνος, 4ον έτος 698ης Ολυμπιάδος / 8. Μαΐου 2017. Απόσπασμα κειμένου του εθνολόγου Pierre Clastres που δημοσιεύθηκε στο 25ο τεύχος του περιοδικού «Ανοιχτή Πόλη» τον Φεβρουάριο του 1991.

ATAHUALPA

Ο όρος «Εθνοκτονία» δεν υπήρχε πριν από κάποια χρόνια και ωστόσο πρόσφατα άρχισε να διαδίδεται με αρκετά ταχείς ρυθμούς στον χώρο που ουσιαστικά ανήκει η Εθνολογία. Πριν μιλήσουμε όμως γι’ αυτήν, θα αναφερθούμε επίσης και στον όρο «Γενοκτονία» σχετικά με το πώς η τελευταία εκδηλώνεται στην πραγματικότητα.

Η νομική έννοια της «Γενοκτονίας» εμφανίζεται στην δίκη της Νυρεμβέργης και αναφέρεται σε έναν ορισμένο τύπο εγκλήματος πολέμου που έως τότε ήταν σχεδόν ασήμαντος, ή μάλλον ακριβέστερα αποδίδεται στην πρώτη νομικά καταχωρημένη διάπραξη αυτού του εγκλήματος: την συστηματική εξόντωση κάποιων «κατώτερων» λαών στην Ευρώπη από τους Ναζί. Το έγκλημα αυτό που νομικά ορίζεται ως «γενοκτονία» έχει ως αφετηρία του τον ρατσισμό και απλώς αποτελεί την λογική και μοιραία του συνέπεια όταν εκείνος μπορέσει να αναπτυχθεί ελεύθερα, όπως συνέβη στην περίπτωση της ναζιστικής Γερμανίας.

Οι αποικιακοί πόλεμοι που μετά το 1945 συντάραξαν αποκλειστικά τον Τρίτο Κόσμο και που αρκετοί διαρκούνε ακόμα, συχνά ξεσήκωναν κατά των αποικιοκρατών τις κατηγορίες της «γενοκτονίας» αν και τα διάφορα προβλήματα της διεθνούς πολιτικής ή η απαράδεκτη αδιαφορία της παγκόσμιας κοινής γνώμης εμπόδιζαν μία νομική αγωγή παρόμοια με εκείνη της Νυρεμβέργης. Η γενίκευση του φαινομένου προκαλεί άμβλυνση των ευαισθησιών (σ.τ.μ. ή ίσως επιλεκτική εμφάνισή τους). Αν και η ναζιστική Γερμανία υπήρξε η πρώτη που χαρακτηρίστηκε και δικάστηκε σαν ένοχη γενοκτονίας, δεν είναι η πρώτη που διέπραξε κάτι τέτοιο. Ολόκληρη η Ιστορία της δυτικής (χριστιανικής) αποικιακής εξάπλωσης στον 19ο αιώνα –που είχε και σαν συνέπεια την δημιουργία των μεγάλων αποικιακών «αυτοκρατοριών»- δεν είναι παρά μία ατελείωτη αλυσίδα συστηματικών σφαγών των ιθαγενών πληθυσμών.

Σε ό,τι αφορά τις διαστάσεις, την δραματικότητα και την έκταση του εγκλήματος, πρώτη έρχεται η γενοκτονία κατά των ιθαγενών αμερικανικών πληθυσμών. Από το 1492 που οι λευκοί (χριστιανοί) πάτησαν για τα καλά το πόδι τους στην νέα ήπειρο, τέθηκε σε λειτουργία και εξακολουθεί να λειτουργεί ένας μηχανισμός αφανισμού των ιθαγενών, μία σύγχρονη μορφή του οποίου είναι η εξόντωση των ιθαγενών που ζουν στα μεγάλα δάση του Αμαζονίου. Τα τελευταία χρόνιο έχουνε τεκμηριωμένα καταγγελθεί σφαγές Ινδιάνων στην βραζιλία, την κολομβία, την Παραγουάη και αλλού. Μάταια όμως.

Από την «αμερικάνικη εμπειρία», οι εθνολόγοι και κύρια ο Robert Jaulin οδηγήθηκαν στο να διατυπώσουν την έννοια της «Εθνοκτονίας», με θύματα αυτής ξανά τους αμερικανούς ιθαγενείς. Έχουμε λοιπόν στην διάθεσή μας έναν χώρο θλιβερά «προνομιακό» για την διερεύνηση της διαφορά μεταξύ «Γενοκτονίας» και «Εθνοκτονίας», καθώς οι τελευταίοι ελεύθεροι πληθυσμοί αυτής της ηπείρου τυγχάνουν θύματα ταυτόχρονα και των δύο εγκλημάτων.

Αν ο όρος «Γενοκτονία» αναφέρεται στην ιδέα της ράτσας / φυλής και στην θέληση για εξόντωση φυλετικών μειονοτήτων, η «Εθνοκτονία» αποσκοπεί όχι στην φυσική εξόντωση των ανθρώπων αλλά στην εκμηδένιση της κουλτούρας τους. Σε αντίθετη περίπτωση θα πέφταμε ξανά στην περίπτωση της «Γενοκτονίας».

Ως «Εθνοκτονία» ορίζεται η συστηματική καταστροφή του τρόπου ζωής και σκέψης ενός λαού από έναν άλλον. Ενώ ο γενοκτόνος σκοτώνει με φυσικό τρόπο, ο εθνοκτόνος σκοτώνει πνευματικά. Και στις δύο περιπτώσεις επέρχεται η εκμηδένιση αν και φαινομενικά είναι διαφορετικής μορφής. Η φυσική και άμεση εκμηδένιση μοιάζει μόνο, και δεν είναι στην πραγματικότητα διαφορετική τάχα από την πολιτισμική εκμηδένιση, Η τελευταία έχει μακροσκοπικό αποτέλεσμα που πετυχαίνεται με διαφορετικό κάθε φορά τρόπο και καθορίζεται από τις συγκυρίες και τις δυνατότητες αντίστασης ή μη αντίστασης των καταπιεζόμενων.

Όμως, τόσο στην Γενοκτονία όσο και στην Εθνοκτονία, παραμένει ίδια η έννοια του «διαφορετικού». Ο «εχθρός» δεν είναι απλώς μία α ή β «διαφορά», υπαρκτή ή ανύπαρκτη, αλλά μία υποτιθέμενη «κακή φύση» αυτής της «διαφοράς». Παρ’ όλα αυτά, οι δύο πρακτικές ακολουθούν διαφορετικούς δρόμους όσον αφορά την «θεραπεία» αυτής της «κακής φύσης» της «διαφοράς».

PERUVIA

Η προσδοκία της Γενοκτονίας είναι απλά και καθαρά να εκμηδενίσει την «διαφορά». Οι «άλλοι» εξοντώνονται γιατί υποτίθεται ότι είναι ανεπανόρθωτα «άγριοι», «αιμοχαρείς», «κακοί» και πάει λέγοντας. Η Εθνοκτονία από την άλλη μεριά μοιάζει να αποδέχεται μία κάποια σχετικότητα της «φρίκης» της «διαφοράς», αφού οι «άλλοι» είναι μεν «κακοί» αλλά μπορούν να ελευθερωθούν από την «κακία» τους αν υποχρεωθούν να μεταμορφωθούν μέχρι να γίνουν ακριβώς ίδιοι με το μοντέλο που προτείνουν οι «καλοί» (και που συνήθως δεν διστάζουν να το προπαγανδίσουν ή να το επιβάλουν με απροκάλυπτη κτηνωδία).

Η εθνοκτόνα απόρριψη του διαφορετικού, οδηγεί σε μία βίαιη αφομοίωση του άλλου, σε μία ολοκληρωτική αναγκαιότητα ταύτισης, τυλίγοντας τα δύο σε ένα. Εξετάζοντας την Γενοκτονία απέναντι στην Εθνοκτονία, καταλήγουμε στο να τις θεωρήσουμε ως διαστροφές αντίστοιχα της ανθρώπινης απαισιοδοξίας και αισιοδοξίας.

Στην Νότια Αμερική οι σφαγές των Ινδιάνων ιθαγενών φθάνουνε στα άκρα την θέση περί «διαφοράς», θεωρώντας τον «άλλον» σαν κάτι το εντελώς ξένο προς το ανθρώπινο είδος. Ο «άγριος» Ινδιάνος δεν είναι ανθρώπινο πλάσμα αλά ένα επικίνδυνο ζώο γι’ αυτό και ο φόνος του δεν αποτελεί έγκλημα (!!!) Εδώ φθάνουμε στο σημείο να ξεπερνάμε και αυτόν ακόμα τον ρατσισμό, αφού αυτός τουλάχιστον προϋποθέτει την αναγνώριση μίας κάποιας ανθρώπινης φύσης στον διωκόμενο. Βρισκόμαστε μπροστά στην επανάληψη μίας παλαιάς και μονότονης ιστορίας, το σενάριο της οποίας διηγείται ο Levi – Strauss στο «Ράτσα και Ιστορία»: οι λαοί της Καραϊβικής αναρωτιόντουσαν εάν οι ισπανοί κατακτητές ήταν άνθρωποι ή… Θεοί., την ίδια στιγμή που οι Ισπανοί αναρωτιόντουσαν εάν η φύση των ιθαγενών ήταν ανθρώπινη ή… κτηνώδης.

Ποιος ασκεί Εθνοκτονία ; Ποιος μισεί την ψυχή των λαών ; Πρώτης τάξεως εθνοκτόνοι υπήρξαν στην Νότια Αμερική αλλά και αλλού οι χριστιανοί ιεραπόστολοι… Μαχόμενοι προπαγανδιστές της χριστιανικής πίστης, δεν είχανε άλλον σκοπό από την άνευ όρων αντικατάσταση των «κακών» μη χριστιανικών πίστεων και λατρειών από την «καλή» μονοθεϊστική Θρησκεία των ευαγγελίων. Η ευαγγελική μισαλλοδοξία κινήθηκε κατά περίπτωση ανάμεσα σε δύο σημεία – πεποιθήσεις:

Α. Στην εχθρότητα προς αυτή την ίδια την «διαφορά», δηλαδή στο ότι όλες οι μη χριστιανικές πίστεις είναι τάχα απαράδεκτες και απαιτείται να εξαφανιστούν, και

Β. Στην εχθρότητα προς την υποτιθέμενη «κακία» της «διαφοράς», δηλαδή στο ότι οι μη χριστιανικές πίστεις είναι ποιοτικά κατώτερες και άρα μπορούν να ξεπεραστούν και να σβήσουν.

CLOVIS

Πάνω σε αυτή την δεύτερη θέση – πεποίθηση οι εθνοκτόνες κουλτούρες δείχνουν να εκδηλώνουν μία «αισιοδοξία»: ο Χριστιανισμός λ.χ. αναγνωρίζει τάχα τον «διαφορετικό» κάποια μέσα για να «ανυψωθεί», κατά κανόνα έπειτα από μία «διαδικασία ταύτισης» μέχρι μία απόλυτη υποτιθέμενη «τελείωσή» του. Έτσι λοιπόν η καταστροφή της δύναμης των μη χριστιανικών αντιλήψεων ισοδυναμεί με την πλήρη καταστροφή αυτή της ίδιας της ουσίας των φυλετικών κοινωνιών. Η πρακτική και το όλο πνεύμα της Γενοκτονίας στηρίζονται επάνω στα εξής αυθαίρετα «αξιώματα»:

Α. Ιεράρχηση των πολιτισμών: Υπάρχουν τάχα κάποιοι που είναι «ανώτεροι» και κάποιοι που είναι «κατώτεροι».

Β. Μόνο ένας πολιτισμός δικαιούται να στέκεται στην κορυφή (η άμεση αντανάκλαση του κοσμο-είδωλου του μονοθεϊσμού). Η «δική μας» κουλτούρα είναι πάντοτε καλύτερη όλων των άλλων, η «δυτική» (χριστιανική) κουλτούρα των λευκών (και χριστιανών) ανθρώπων που δικαιωματικά (!) τηρεί μόνον εχθρική και αρνητική στάση απέναντι σε κάθε άλλη. Το τραγικό είναι ότι αυτή η έχθρα και άρνηση υποτίθεται ότι είναι εποικοδομητική. Ζητάμε να συντρίψουμε τον «κατώτερο» μόνο σε εκείνο το σημείο του που είναι τέτοιος. Για να τον… «εξυψώσουμε» !