Galen Drapeau beim YSEE

Bild: Galen Drapeau singt eine Hymne der Ureinwohner Nordamerikas an den Mond.

Die gestrige (25.05.«2017») Zeremonie der Noumenia (Neumond) des Obersten Rates ethnischer Hellenen beehrte Galen Drapeau mit seiner Anwesenheit, seines Zeichens heyoka (Ältester) und chief (Anführer) des Volkes der Nakota-Dakota Sioux. Seit 50 Jahren beschreitet er den Pfad des Vision Quest und seit 45 Jahren den des Sundance. Außerdem leitet er seit 45 Jahren Inipi-Zeremonien (Schwitzhütte). Galen Drapeau kam in Begleitung seiner Frau Annette und einigen Freunden aus Griechenland.

Ο Galen Drapeau ΣΤΗΝ ΤΕΛΕΤΗ ΝΟΥΜΗΝΙΑΣ ΤΟΥ ΥΣΕΕ


Την χθεσινή (25-05-«2017») τελετή της Νουμηνίας (νέας σελήνης) του Υπάτου Συμβουλίου των Ελλήνων Εθνικών, τίμησε με την παρουσία του και ο Galen Drapeau, heyoka γηραιός (elder) αρχηγός (chief) του έθνους των Nakota-Dakota Sioux, ο οποίος ακολουθεί τα μονοπάτια του Vision Quest 50 έτη, του Sundance για 45 έτη, και οδηγεί τελετές Inipi (Sweatlodge) για 45 έτη. Από το 1985 του έχει δοθεί και φέρει το Elk Bundle και τις ποιότητες αυτού. Τον Galen Drapeau συνοδεύει η γυναίκα του Annette και μια ομάδα φίλων τους, από την Ελλάδα (κυρίως). Στην εικόνα, ο Galen Drapeau απαγγέλει έναν ινδιάνικο ύμνο στη Σελήνη.

White Supremacy oder die Masken des politischen Monotheismus

White Supremacy oder die Masken des politischen Monotheismus

Stilian Ariston

28. Thargelion des 4. Jahres der 698. Olympiade / 25.05.2017

72 Jahre. So viele Jahre sind seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges vergangen. 72 Jahre seit dem Massenmord an den Juden. 72 Jahre seit der Inhaftierung von Kommunisten, Homosexuellen und Widerstandskämpfern in die Konzentrationslager der Nazis. Und 72 Jahre seit der Inhaftierung der Odinisten in die Konzentrationslager der Nazis. Und das «Abendland» hat nichts daraus gelernt, nicht einmal zwischen Odinismus oder Asatru auf der einen Seite und Okkultismus, Ariosophie und «Neopaganismus» auf der anderen zu unterscheiden.

Offenbar reicht es nicht, dass die Odinisten des 20. Jahrhunderts der christlichen Zeitrechnung immer noch als Nazis verleumdet und mit den Verbrechern in Menschengestalt gleichgesetzt werden, die ihre Symbole vergewaltigten und sie selbst in Konzentrationslager einsperrten. Auch die heutigen Odinisten werden mit dem Faschismus in Verbindung gebracht und in einen Topf geworfen mit «Neuheiden», Ariosophen und Okkultisten, ganz so, als bestünde kein Unterschied zwischen einer europäischen ethnischen Religion und den verschiedenen neuen religiösen Bewegungen des Abendlandes. Zu solchen abstrusen Verzerrungen sind nicht nur Narren fähig, wie wir Hellenen aus unserer eigenen Geschichte wissen, sondern auch scheinbar denkfähige Journalisten. Und ich sage scheinbar, denn einige Exemplare dieser Gattung scheinen nicht nur eine dysfunktionale Beziehung zur harten Realität zu führen, sondern lassen auch das zusammenhängende Denken vermissen. Anders kann ich es nicht deuten.

In den USA befindet sich die «White Supremacy», eine rassistische Ideologie, die von einer natürlichen Überlegenheit der weißen Rasse gegenüber den anderen ausgeht, im Aufwind. Von diesem Aufwind werden mehrheitlich Männer erfasst, die bereit sind für ihren Rassenkrieg und die weiße Vorherrschaft nach der Knarre zu greifen. Mehrere Anschläge der letzten 20 Jahren in den USA gehen auf das Konto der «White supremacists», wie die Anhänger dieser Ideologie genannt werden. Mit der Tötung von Unschuldigen versuchen sie ihren heiß herbeigesehnten Rassenkrieg in Gang zu setzen. Ihre Ideologie ist ein Mischmasch aus nationalsozialistischer Rassenlehre, Nationalismus, Kolonialismus, Verschwörungstheorien, Positives Christentum und Soteriologie. Ihrer Ansicht nach werden «Weiße» in den USA zwischenzeitlich nicht nur benachteiligt, sondern sind sogar vom Aussterben bedroht. Auf der Facebook-Seite des «The Aryan Traditionalist» ist vom «Zusammenbruch der weißen Rasse» die Rede. Außerdem beklagen sie eine moralische Degeneration der westlichen Welt, worunter sie aber die Legalisierung von gleichgeschlechtlichen Ehen, Mischehen, eine angebliche Islamisierung der westlichen Welt und die Toleranz gegenüber Andersdenkenden meinen.

Während die große Mehrheit dieser «Bewegung» aus fundamentalistischen Christen besteht, sollen sich andere vermehrt dem Odinismus zuwenden [1], eine Sammelbezeichnung für die indigenen Traditionen Nordeuropas. So heißt es zum Beispiel auf einer amerikanischen Webseite: «Seit 2001 wurden Odinisten in sechs Fällen des inländischen Terrorismus verurteilt». Der Autor hinterfragt nicht den «Odinismus» der Täter noch scheint ihn der vermeintliche Zusammenhang zwischen Odinismus und Terrorismus zu irritieren. Der vernünftige Mensch guten Willens braucht nicht die Edda gelesen zu haben, um zu wissen, dass Rassismus, Ideologie und Nationalismus nicht zur nordischen Tradition gehörten, folglich auch nicht zu ihrer revitalisierten Form gehören können. Wenn es sich aber beim «Odinismus» dieser Leute nicht um die revitalisierte Form des Odinismus handelt, ist es kein Odinismus, sondern etwas anderes.

«Der Nationalismus ist eine moderne Bewegung», lesen wir in der Encyclopaedia Britannica. Das heißt, dass es, logisch betrachtet, keine gemeinsame Geschichte und daher auch keine Berührungspunkte zwischen Nationalismus und Odinismus geben kann. Tatsächlich ist der Nationalismus ein «Produkt» des Abendlandes und daher dem Europa der Ethnien fremd. Er setzt die Identität mit der Staatsbürgerschaft gleich, die Ethnie mit dem Nationalstaat. Doch können Ethnien nicht mit Nationalstaaten gleichgesetzt werden, denn sie stehen und fallen allein mit ihrem «Ethos». Doch ist er insofern eine logische Entwicklung, da das christianisierte oder entfremdete Europa alle Voraussetzungen für seine Entstehung besaß: keine Ethnizität, keine Tradition und keine väterlichen Sitten mehr. Der Nationalismus entsprach den Bedürfnissen des frühen Kapitalismus nach homogenisierten Massen. Er ist sozusagen eine Homogenisierungsmaschine, welche die Bevölkerungsgruppen innerhalb der verschiedenen Nationalstaaten gleichschaltet und nach außen abgrenzt. In dieser Hinsicht kommt der Nationalismus ganz nach seinem «Vater», dem Monotheismus: er beseitigt die Ethnodiversität und wird dadurch zu einer Gefahr für die Ethnosphäre, deren Fundament die Vielfalt innerhalb und zwischen den Völkern und Kulturen bildet. Damit stellen sich Monotheismus und Nationalismus gegen die Natur und kontrastieren auf diese Weise die ethnischen Religionen. Der Nationalismus ist bloß ein billiger Ersatz für Ethnizität und Tradition, und kann nur dort wachsen und gedeihen, wo es keine Ethnizität, keine Tradition und keine väterlichen Sitten gibt.

Die ethnischen Religionen Europas, zu denen auch der Odinismus zählt, sind eine Alternative zum Abendland und seinen politischen Vorstellungen und Ideologien. Während das verlogene Argument der Islamisierung nur zur Rückkehr zu den vermeintlich «eigenen Wurzeln» (Christentum) animieren soll, ist die Revitalisierung der indigenen Traditionen Europas genau das: eine Rückkehr zu den Wurzeln. Zu einer solchen Rückkehr bedarf es keines Nationalismus, Faschismus oder irgend einer anderen politischen Maske des Monotheismus. Es bleibt also schleierhaft, wie eine indigene europäische Religion und eine abendländische Ideologie zusammenpassen sollen. Dennoch wird dreist behauptet: «Der Odinismus eignet sich hervorragend für White Supremacists und Neonazis, die meinen, dass das Christentum wie so viele andere Institutionen von Außenseitern verdorben und durch Passivität geschwächt wurde.»[2] Das ist nichts weiter als eine infame Verleumdung einer Religion, die vom Christentum ausgelöscht, vom monotheistischen Nationalsozialismus geschändet, von monotheistischen Medien verleumdet und von einer monotheistischen Ideologie pervertiert wird, deren Anhänger anscheinend unbelesen sind und zwischen ihrer Ideologie und einer historisch gewachsenen Religion einer immerhin anderen Kultur nicht unterscheiden können. Auf eine ironische Weise wird hier großes Gewicht auf die «Tradition» gelegt. Nein, der Odinismus «eignet sich hervorragend» für alle, die auf der Suche nach einer europäischen Alternative zum Abendland und zum Orient sind. Wer auch immer die Odinisten unter Generalverdacht stellt, sagt mehr über sich selbst aus und etwas darüber, wessen Geistes Kind er ist. Die Autoren solcher Texte wollen oder können einfach nicht begreifen, dass die White Supremacists verwirrte Mitglieder ihrer eigenen Kultur sind.

Denn was hier «Odinismus» heißt, ist eigentlich eine weitere Spielart des rechten «Neuheidentums» oder der Ariosophie, für die wohl das gleiche gilt, was die keltische Religion dem «Keltischen Neopaganismus» bescheinigt: «ein eklektischer Neopaganismus mit einigen aus dem Zusammenhang gerissenen keltischen Elementen.»[3] Der Odinismus ist die Religion der Asen. Seine Weltanschauung und sein Wertesystem unterscheidet sich grundlegend vom Geist der Neuzeit und den Marvel-Comics. Er ist keine Ideologie, keine Bewegung, keine Partei. Wer das immer noch nicht begriffen hat, sollte den Begriff «Odinismus» am besten nicht in den Mund nehmen.

Der Odinismus war, ist und bleibt die Religion der Asengötter. Seine Weltanschauung gründet sich auf die Achtung vor dem natürlichen Gleichgewicht unserer Welt. Aus seinem Wertesystem spricht die Weisheit Odins und das Licht Balders. Deshalb wäre es nicht nur wünschenswert, sondern dringend notwendig, dass der Odinismus eines Tages vollends rehabilitiert wird und seinen angemessenen Platz in einem demokratischen und polymorphen Europa findet. Die Revitalisierung der Ethnosphäre kann nur durch die Wiederherstellung der ethnischen Religionen und Kulturtraditionen gelingen.

 

 

1. KQED: White Supremacists Turn to the Ancient Religion of Odinism, 25.05.2017

2. Will Carless: An ancient Nordic religion is inspiring white supremacist jihad, in: revealnews, 25.05.2017

3. Kathryn P. NicDhàna, C. Lee Vermeers, Kym L. Dhoireann: The CR FAQ: An Introduction to Celtic Reconstructionist Paganism, S. 130, Leverett 2007.

Die hellenische Religion unterstützt Romuvas Forderung nach Anerkennung

Die hellenische Religion unterstützt die Forderung der baltischen Religion nach Anerkennung als traditionelle Religion

Pressemitteilung Nr. 332 / 20.5.«2017»

an

 

Das Parlament der Republik Litauen

Gedimino ave. 53, LT-01109 Vilnius, Litauen

 

Das Justizministerium von Litauen

Gedimino ave. 30, LT-01104 Vilnius, Litauen

 

 

Athen, den 20. Mai 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir Träger der ethnischen hellenischen Religion drücken mit dieser Erklärung unsere volle Unterstützung für die Forderung der Romuva, der Trägerschaft der alten baltischen Religion, nach einer offiziellen Anerkennung als Teil des geschichtlichen, geistigen und sozialen Erbes Litauens durch das Parlament der Republik Litauen.

Die grundlegenden Prinzipien der Romuva fördern das hohe ethische Ideal der Achtung vor den Vorfahren und den väterlichen Werten, das friedliche gesellschaftliche Leben, die Harmonie zwischen Natur und Menschheit, den Schutz aller Lebensformen und wie alle ethnischen Religionen des alten Europa, ein Leben voller Arete, wie wir Hellenen die Tugend nennen.

Wie die ethnische hellenische Religion bildet auch die Romuva keinesfalls eine «neopagane Bewegung» oder «neue religiöse Bewegung». Sie gehört zu der Kategorie von Religionen, die seit 150 Jahren von der Religionswissenschaft als «ethnisch» und «autochthon» bezeichnet werden, zumal sie sich stets und konsequent auf die schriftlichen historischen Quellen der altlitauischen Traditionen und vor allem auf die lebendige Tradition der indigenen Religion bezieht, auf die Werte und Symbole, die von Generation zu Generation durch Bräuche, Lieder, Folklore und polyphone Zeremoniegesänge weitergegeben wurden. Romuva fördert die alte baltische Religion, indem sie die traditionelle Kultur der alten baltischen Völker als geistiges, kulturelles und soziales Erbe in der heutigen Zeit aufrechterhält.

Hochachtungsvoll,

Vlassis G. Rassias

Generalsekretär des Obersten Rates der ethnischen Hellenen (YSEE)

Quelle: YSEE (Pressemitteilungen «2017»)

Hellenic Religion supports Romuva

To:

The Parliament of Lithuanian Republic

Gedimino ave. 53,

LT-01109 Vilnius,

Lithuania

 

 

 

The Ministry of Justice

Gedimino ave. 30,

LT-01104 Vilnius,

Lithuania

 

 

 

Athens, Greece, May the 20th, 2017

Dear Sirs,

We, the legal body of the Hellenic Ethnic Religion, herewith express our full support to the appeal of Romuva, the legal body of the Ancient Baltic Religion for state recognition by the Parliament (Seimas) of the Lithuanian Republic, as part of the Lithuanian historical, spiritual and social heritage.

The fundamental principles of Romuva faith are fostering the high moral principles of respect to ancestors and ancestral values, peaceful social life, harmony between the nature and the humanity, the protection of all forms of life, and, as all the ethnic religions of Old Europe do, a life of what, us the Hellenes, call Arete (Virtue).

Just as the Hellenic Ethnic Religion, Romuva is by no means a «neo-pagan movement» or a «new religious movement». It belongs to the category of religions that the Religious Studies of the last 150 years name «ethnic» and «indigenous», as it consistently refers to the recorded in the historical sources ancient Lithuanian traditions and, most importantly, to the living tradition of the indigenous religion, values and symbols, carried forward from generation to generation through the customs, songs, folklore and polyphonic ritual singing – sutartines. Romuva promotes the ancient Baltic Religion, cherishing in our days the

traditional culture of the ancient Baltic ethnii as a spiritual, cultural and social heritage.

Sincerely yours,

Vlassis G. Rassias

General Secretary – The Supreme Council of Ethnikoi Hellenes (YSEE)

Source

Η ΕΛΛΗΝΙΚΗ ΕΘΝΙΚΗ ΘΡΗΣΚΕΙΑ ΥΠΟΣΤΗΡΙΖΕΙ ΤΗΝ ΛΙΘΟΥΑΝΙΚΗ ΘΡΗΣΚΕΙΑ

Η ΕΛΛΗΝΙΚΗ ΕΘΝΙΚΗ ΘΡΗΣΚΕΙΑ ΥΠΟΣΤΗΡΙΖΕΙ ΤΟ ΑΙΤΗΜΑ ΤΗΣ ΑΝΤΙΣΤΟΙΧΗΣ ΛΙΘΟΥΑΝΙΚΗΣ ΝΑ ΑΝΑΓΝΩΡΙΣΘΕΙ ΑΠΟ ΤΟ ΚΟΙΝΟΒΟΥΛΙΟ ΩΣ ΠΑΡΑΔΟΣΙΑΚΗ

Επιστολή 332/20.5.«2017»

Προς

Το Κοινοβούλιο της Λιθουανικής Δημοκρατίας

Gedimino ave. 53, LT-01109 Vilnius, Lithuania

Το Υπουργείο Δικαιοσύνης της Λιθουανίας

Gedimino ave. 30, LT-01104 Vilnius, Lithuania

Αθήνα, Ελλάς, 20 Μαϊου 2017

Κύριοι,

Δια της παρούσης επιστολής μας, εκφράζουμε την πλήρη υποστήριξή μας ως ο φορέας της Ελληνικής Εθνικής Θρησκείας, στο αίτημα της Ρόμουβα, του φορέως της Αρχαίας Βαλτικής Θρησκείας, για επίσημη αναγνώρισή της από το Κοινοβούλιο (Σέϊμας) της Λιθουανικής Δημοκρατίας, ως τμήμα της Λιθουανικής ιστορικής, πνευματικής και κοινωνικής κληρονομιάς.

Οι θεμελιώδεις αρχές της Ρόμουβα, προωθούν τα υψηλά ηθικά ιδανικά του σεβασμού στους προγόνους και στις προγονικές αξίες, της ειρηνικής κοινωνικής ζωής, της αρμονίας ανάμεσα στην φύση και την ανθρωπότητα, την προστασία όλων των μορφών ζωής, και επίσης, όπως άλλωστε όλες οι Εθνικές Θρησκείες της Παλαιάς Ευρώπης, έναν βίο πλήρη αυτού που, εμείς οι Έλληνες, αποκαλούμε Αρετή.

Όπως και η Ελληνική Εθνική Θρησκεία, η Ρόμουβα επουδενί αποτελεί «νεοπαγανιστικό κίνημα» ή «νέο θρησκευτικό κίνημα». Ανήκει στην κατηγορία των θρησκειών, τις οποίες τα τελευταία 150 χρόνια η Θρησκειολογία ονομάζει “εθνικές” και “αυτόχθονες”, καθώς σταθερά και με συνέπεια αναφέρεται στις καταγεγραμμένες στις ιστορικές πηγές αρχαίες Λιθουανικές παραδόσεις, και, το σημαντικότερο, στην ζώσα παράδοση της αυτοχθόνου θρησκείας, αξίες και σύμβολα που παραδόθηκαν από γενιά σε γενιά, μέσα από έθιμα, τραγούδια, φολκλόρ και πολυφωνικά τελετουργικά άσματα-σουταρτίνες. Η Ρόμουβα προωθεί την αρχαία Βαλτική Θρησκεία, διατηρώντας στις ημέρες μας τον παραδοσιακό πολιτισμό των αρχαίων Βαλτικών εθνών, ως πνευματική, πολιτιστική και κοινωνική κληρονομιά.

Μετά τιμής,

Βλάσης Γ. Ρασσιάς

Γενικός Γραμματέας – Ύπατο Συμβούλιο των Ελλήνων Εθνικών (ΥΣΕΕ)

 

ΛΑΤΙΝΟΑΜΕΡΙΚΑΝΙΚΟΙ ΑΓΩΝΕΣ ΕΝΑΝΤΙΑ ΣΤΗΝ ΕΚΚΛΗΣΙΑ

Αθήνα: εκδ. Ανοιχτή Πόλη, 2017.

Από τον πρόλογο του βιβλίου:

«Ποια η, πέραν της ιστοριογνωσίας ή της απόδοσης τιμής του γράφοντος, χρησιμότητα αυτής της Ιστορίας τώρα για τον Έλληνα αναγνώστη, είναι ένα χρήσιμο μέσα στην αφέλειά του ερώτημα, καθώς μας δίνει την ευκαιρία να επισημάνουμε ένα πράγμα που στον τόπο μας συστηματικά αγνοείται ή τουλάχιστον δεν έρχεται ποτέ στο τραπέζι των όποιων συζητήσεων. Μιλάμε για τον ακόμα θεοκρατικό, ήτοι προ-δημοκρατικό αν όχι αντι-δημοκρατικό, χαρακτήρα της ελληνικής κοινωνίας, με αποκλειστική ευθύνη ενός Κράτους που ποτέ του δεν τόλμησε να διανοηθεί καν να υπάρξει διαχωρισμένο από την ισχυρότατη και βαθύπλουτη Ορθόδοξη Εκκλησία. Στις χώρες της ανά χείρας Ιστορίας, όπως και στην Ευρώπη, τα Κράτη έχουν προ πολλού καταστεί «κοσμικά» («secular»). Αντίθετα, εδώ στην Ελλάδα τα πάντα περνούν μέσα από την Εκκλησία και τις προδιαγραφές που αυτή επιβάλει (ακόμα και στις εθνικές επετείους, παραποιώντας το νόημά τους) και τίποτα μα τίποτα δεν διαφεύγει του συμπαγούς φίλτρου της καθολικής «ομερτά» που, επιδεικτικά σχεδόν, τηρούν όλα τα πολιτικά κόμματα, όλα τα Μαζικά Μέσα Ενημέρωσης και άπαντες οι εμπλεκόμενοι στην διαμόρφωση των αντιλήψεων στα κεφάλια των υπηκόων.

Στην κατά κυριολεξία βυζαντινή Ελλάδα του 2012 το σύνταγμα συντάσσεται στο όνομα της «αγίας, ομοουσίου και αδιαιρέτου Τριάδος» και η πολιτειακή, πολιτική και στρατιωτική ηγεσία ανερυθρίαστα σκύβει δουλικά το κεφάλι μπροστά στους θεοκράτες σε κάθε δημόσια τελετή. Τα σχολεία διδάσκουν ψεύδη και καλλιεργούν την έλλειψη κρίσεως, τον φόβο προς το διαφορετικό και τον πρακτικό παραλογισμό και εκατομμύρια άνθρωποι είναι έτοιμοι ανά πάσα στιγμή να καταργήσουν κάθε κανόνα λογικής και να διαπράξουν κάθε είδους θηριωδία προκειμένου να υπερασπιστούν την τυφλή πίστη τους σε έναν Θεό που στο κάτω – κάτω της γραφής δεν είναι καν προγονικός τους.

Στην κατά κυριολεξία βυζαντινή Ελλάδα του 2012 γίνεται λόγος για «κουλτουριάρηδες» και «φωταδιστές». Όπως οι μεξικανοί «κριστέρος» πολέμησαν επί χρόνια (1926 – 1929) ένοπλα για το… δικαίωμά τους να παραμείνουν γονατιστοί, οι εδώ όμοιοι τους πολεμούν εκ του ασφαλούς μέσα από αγορασμένες εκπομπές, επιδοτούμενα έντυπα και ιστοσελίδες για το… δικαίωμά τους να μην αλλάξει τίποτε σε αυτόν τον τόπο ή ακόμα και – γιατί όχι; – να επιστρέψουμε καθ’ όλα, και στις τελευταίες λεπτομέρειες δηλαδή, στο μαύρο Βυζάντιο. Είναι λοιπόν καλό να αποτυπωθεί σε ένα ιστορικό βιβλίο ένα ενδεικτικό κείμενο που μετατρέπει το λευκό σε μαύρο, ανεβάζει τον εγκληματία στο έδρανο του εισαγγελέα και εξορίζει δια βίου την λογική στα πέραν αυτού του κόσμου εδάφη: «Τι ακριβώς είναι η μισαλλοδοξία; Είναι η σκόπιμη, υποκινούμενη και κατευθυνόμενη διχαστική προπαγάνδα, που στρέφει ένα μέρος του πληθυσμού ενάντια σε ένα άλλο, απρόκλητα, χρησιμοποιώντας βαρείς συμβολισμούς και βαθιά ριζωμένα στερεότυπα, για ζητήματα που δεν έχουν σχέση με την πολιτική συγκυρία… Ο αντικληρικαλισμός είναι η συνηθέστερη μορφή μισαλλοδοξίας στις μέρες μας: η προσπάθεια ενοχοποίησης της Εκκλησίας για ό,τι έκανε κι ό,τι δεν έκανε, πριν δέκα, είκοσι πενήντα ή και… χίλια πεντακόσια χρόνια, για ό,τι πιστεύει κι ό,τι δεν πιστεύει, για ό,τι εκπροσωπεί κι ό,τι αποστρέφεται ακόμα. Ο αντικληρικαλισμός δεν είναι “κριτική στην Εκκλησία”. Είναι απόπειρα κοινωνικής περιθωριοποίησης της Εκκλησίας. Δεν ανοίγει τα μυαλά των ανθρώπων στη γνώση και την έρευνα. Ξεριζώνει την Πίστη από τις ψυχές τους. Δεν φωτίζει. Εξαγριώνει…»

Τάδε γέγραψε στις 10.8.2009 ανώνυμος συντάκτης στην ιστοσελίδα του «Δικτύου 21», άριστο δείγμα γραφής της εθνοκάπηλης χριστιανοδεξιάς. Σε απάντηση αυτών και των πάμπολλων αναλόγων τους, ο γράφων καταθέτει το ανά χείρας βιβλίο, στο οποίο εξιστορείται έτος με έτος η εν πολλοίς άγνωστη εποποιϊα του μακρού αγώνα των Λατινοαμερικανών ενάντια στην Εκκλησία, από την εποχή του απελευθερωτή («El Libertador») Μπολιβάρ μέχρι το ξέσπασμα του Β Παγκοσμίου Πολέμου. Όσοι τυχεροί δεν πιστεύετε ότι ο αντικληρικαλισμός είναι… «μορφή μισαλλοδοξίας», καλωσήλθατε. Μετά από συγγραφική έρευνα πέντε ετών και ικανοποιημένος αρκετά από το αποτέλεσμα, σας εύχομαι καλή ανάγνωση».