Versunkener griechischer Tempel entdeckt

Archäologen haben die Ruinen eines antiken griechischen Tempels in der versunkenen Stadt Herakleion nahe der Nordküste Ägyptens entdeckt. Die Stadt versank vor ungefähr 1200 Jahren in den Tiefen des Meeres und wurde erst im Jahr «2000» von Archäologen wiederentdeckt. Seitdem wurden viele Anstrengungen unternommen, um «neue Teile der Siedlungen» ans Tageslicht zu bringen. Die Online-Ausgabe der britischen «Dailymail» berichtet von neuen Funden in den Tiefen Herakleions. So haben Archäologen Kupfermünzen aus der Regierungszeit des Ptolemaios II. (283-246) gefunden, aber auch Ringe und Ohrringe entdeckt.

Die Stadt, die bei den Ägyptern Thonis hieß und in der Vergangenheit als «Das Atlantis Ägyptens» bezeichnet wurde, wurde im 8. Jahrhundert vor der christlichen Zeitrechnung erbaut. Herakleion war laut «Dailymail» eines der «wichtigsten Handelszentren im Mittelmeerraum». Die Stadt, die auch bei Strabon Erwähnung findet, beherbergt den Tempel, in dem die Zeremonie der Inthronisierung der Kleopatra abgehalten wurde.

Dailymail, 25.07.«2019»

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