Die hellenische Religion unterstützt Romuvas Forderung nach Anerkennung

Die hellenische Religion unterstützt die Forderung der baltischen Religion nach Anerkennung als traditionelle Religion

Pressemitteilung Nr. 332 / 20.5.«2017»

an

 

Das Parlament der Republik Litauen

Gedimino ave. 53, LT-01109 Vilnius, Litauen

 

Das Justizministerium von Litauen

Gedimino ave. 30, LT-01104 Vilnius, Litauen

 

 

Athen, den 20. Mai 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir Träger der ethnischen hellenischen Religion drücken mit dieser Erklärung unsere volle Unterstützung für die Forderung der Romuva, der Trägerschaft der alten baltischen Religion, nach einer offiziellen Anerkennung als Teil des geschichtlichen, geistigen und sozialen Erbes Litauens durch das Parlament der Republik Litauen.

Die grundlegenden Prinzipien der Romuva fördern das hohe ethische Ideal der Achtung vor den Vorfahren und den väterlichen Werten, das friedliche gesellschaftliche Leben, die Harmonie zwischen Natur und Menschheit, den Schutz aller Lebensformen und wie alle ethnischen Religionen des alten Europa, ein Leben voller Arete, wie wir Hellenen die Tugend nennen.

Wie die ethnische hellenische Religion bildet auch die Romuva keinesfalls eine «neopagane Bewegung» oder «neue religiöse Bewegung». Sie gehört zu der Kategorie von Religionen, die seit 150 Jahren von der Religionswissenschaft als «ethnisch» und «autochthon» bezeichnet werden, zumal sie sich stets und konsequent auf die schriftlichen historischen Quellen der altlitauischen Traditionen und vor allem auf die lebendige Tradition der indigenen Religion bezieht, auf die Werte und Symbole, die von Generation zu Generation durch Bräuche, Lieder, Folklore und polyphone Zeremoniegesänge weitergegeben wurden. Romuva fördert die alte baltische Religion, indem sie die traditionelle Kultur der alten baltischen Völker als geistiges, kulturelles und soziales Erbe in der heutigen Zeit aufrechterhält.

Hochachtungsvoll,

Vlassis G. Rassias

Generalsekretär des Obersten Rates der ethnischen Hellenen (YSEE)

Quelle: YSEE (Pressemitteilungen «2017»)

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