Anerkennung der hellenischen Religion durch den «griechischen» Staat

Heute hat uns die Meldung erreicht, dass die hellenische Religion vom «griechischen» Staat als «bekannte Religion» gemäß Artikel 17, Paragraph 1 des Beglaubigungsgesetzes für bekannte Religionen 4301/2014 anerkannt wurde (Entscheidung des griechischen Ministeriums für Bildung, Forschung und Glaubensgemeinschaften Nr. Ω76Α4653ΠΣ-94Ξ). Das ist die einzige Form der staatlichen Anerkennung von Religionen, die es zur Zeit in Griechenland gibt. Der entsprechende Paragraph beinhaltet die Erlaubnis zum Bau eines Tempels sowie das Recht auf «öffentliche Ausübung» der jeweiligen Religion. In seiner Pressemitteilung vom 10.04.«2017» macht der Oberste Rat der ethnischen Hellenen (YSEE) jedoch deutlich, dass die Anerkennung als «bekannte Religion» nur der erste Schritt auf dem Weg zur Anerkennung des Hellenentums ist. Schließlich weigert sich der Staat nach wie vor, den YSEE als religiöse Körperschaft des öffentlichen Rechts anzuerkenenn. Seine Forderung nach einer Einstufung als religiöse Körperschaft des öffentlichen Rechts wird der YSEE nach eigenen Worten an das Europäische Gerichtshof für Menschenrechte bringen. Dort soll dann über sein Anliegen entschieden werden. Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs wird im Grunde die Antwort auf einen zwanzigjährigen Kampf um Anerkennung und Gerechtigkeit sein. Der Sekretär des YSEE gibt sich jedenfalls zuversichtlich.

Der YSEE bedankt sich an alle, die ihn unterstützt und an seiner Seite gekämpft haben.

Advertisements