Erste Presseaussendung des Obersten Rats der ethnischen Hellenen 2773

Erste Presseaussendung des Obersten Rats der ethnischen Hellenen 2773/«1997»

Für viele Jahre blieben wir heidnischen Hellenen – das heißt Griechen der Gegenwart, die heute noch die Riten und den Glauben unserer Vorfahren, der Hellenen, respektieren – stoisch geduldig, wenn wir mit der systematischen (und keineswegs zufälligen) Missachtung und Erniedrigung unseres geschichtlichen und lebendigen ethnischen Erbes durch einen «griechischen» Staat konfrontiert waren, der offensichtlich Sklave eines ökonomisch-religiösen Giganten ist, dessen kulturelle und logische Interessen die offene Verhöhnung unserer wahren (das heißt vorchristlichen) Volkstradition fördern.

Aufgrund von Ereignissen, die wahrscheinlich eine Gegenreaktion auf einige wenige kleine Versuche waren, unsere Aussagen publik zu machen und in der modernen griechischen Gesellschaft zu verbreiten, ist uns in jüngster Zeit allerdings klar geworden, dass wir uns den Luxus nicht leisten können, zu diesem offenen, aber «stillen» Krieg gegen das wahre (vorchristliche) Hellenentum weiterhin zu schweigen. Der Grund ist die Tatsache, dass unser Gegner erstmals seit dem Mittelalter zu intoleranten und aggressiven Akten zu greifen scheint, die in einer angeblich demokratischen Gesellschaft nicht offen begangen werden können.

 

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Wir haben Drohungen gegen das Leben von Personen erlebt, die als Mitglieder der ethnisch-heidnischen Gemeinschaft agieren und öffentlich sprechen. Eine unserer Buchhandlungen wurde niedergebrannt. Es gab auch gegen unsere Tradition eine Flut von Verleumdungen durch Kirchenprediger und die von der Kirche kontrollierten Massenmedien. Wir haben auch (und das ist am abscheulichsten!) Zerstörungen vorchristlicher Monumente und Reste von Tempeln gesehen.

Unter dieser neuen und erschreckenden Realität, die wir alle sich gegen das wahre Hellenentum formieren sehen, und weil niemand von den Vertretern des Staates, die eigentlich für seinen Schutz verantwortlich sind, sensibel genug ist, haben Persönlichkeiten aus der Gemeinschaft der heidnischen Hellenen beschlossen, den Obersten Rat der heidnischen Hellenen zu gründen, dessen Ziel die Bewahrung und Wiederherstellung der wahren (vorchristlichen) hellenischen Tradition sein wird. Wir arbeiten mit allen nötigen legalen Mitteln für ein Erwachen des griechischen Volkes und für die Sicherung von Respekt, Überleben, natürlichem und moralischem Schutz, Wiederherstellung und Ehre unserer Monumente, Symbole, Ideen und lebendigen Formen der antiken hellenischen Tradition auf den Gebieten von Welterfahrung, philosophischem Denken, politischer Auffassung, ethnischer Religion, Kunst, Ethik und Brauchtum, Sprache, Mythologie, Symbolen usw.

Die vorliegende Presseaussendung ist unsere erste, die wir an die Massenmedien und andere Verantwortliche und Interessierte senden. Wir hoffen, dass sie sowie alle anderen, die folgen werden, fair behandelt und publiziert werden, wie es das Prinzip der freien Rede für alle Bürger verlangt.


Ehre und Ruhm den Göttern unserer Vorfahren

YSEE: Die erste Pressemitteilung, http://ysee.gr/html/de/index.html (zuletzt abgerufen am 7.1.«2015»).

Der YSEE ist das größte hellenische Kollektiv und führt die nativistische «Bewegung» der Rehellenisierung an. Unter dem Begriff der nativistischen Bewegung versteht sich: «Jedes bewusste, organisierte Bestreben von Mitgliedern einer Gesellschaft, ausgewählte Aspekte ihrer Kultur zu revitalisieren oder weiterzuführen.» (Ralph Linton: Nativistic Movements, in: American Anthropologist. Band 45, Nr. 2, 1943, S. 230).

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