Der Hellenismos – Von der minoischen Kultur bis Heute

Minoische Kultur (Ursprung der griechischen Kultur und Religion)

Mykenische Kultur (Vorläufer des archaischen Hellenentums und seiner Religion)

Archaisches Griechenland (Homer, Hesiod, die Vorsokratiker wie z.B. Xenophanes, Parmenides oder Empedokles)

Klassisches Griechenland (Platonismus, Aristotelismus)

Hellenistisches Griechenland (Stoa, Lucius Annaeus Cornutus, Epiktet)

Spätantike (Salustios, Flavius Claudius Julianus, Sopatros, Hypatia, Proklos, Damaskios, Simplikios)

Frühmittelalter (Die letzten Hellenen Lakoniens; die Hellenen Manis in Peloponnes; aufgrund der Verfolgung durch das christlich-byzantinische Regime, flieht die hellenische Tradition in den Untergrund)

Mittelalter (Georgios G. Plethon, Philosoph und einer der Vorväter der Renaissance, und sein hellenisch-polytheistischer Zirkel; die auf Plethon zurückgehende Erneuerung der hellenischen Religion auf platonischer Grundlage; Plethons Einfluss auf die italienischen Humanisten Cosimo de Medici und Marsilio Ficino; Hilysios Kallentzis)

Neuzeit (Renaissance, Humanismus; Michael Tarchaniota Marullus, ethnische Hellenen bei den Stradiotto-Söldnern; Nikolaos Politis, Thomas Taylor, Louis Menard, Jakobiner der Ionischen Inseln; die rechtliche Anerkennung der hellenisch-polytheistischen Tradition war eines ihrer Anliegen)

Moderne (Beschäftigung der modernen ethnischen Hellenen mit indigenen Ethnien und ihren Religionen; Solidarisierung mit den eingeborenen Ethnien; Auseinandersetzung mit der eigenen genuinen/indigenen Kultur, Religion und Identität; Zusammenschluss ethnischer Hellenen in Griechenland; Restauration d. hellenischen Religion, Orthopraxie und Ethos in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts; Gründung des Obersten Rates der ethnischen Hellenen mit dem Ziel der Bewahrung und Restauration der genuinen hellenischen Tradition; Gründung der hellenischen Kultgemeinschaft »Labrys« in Athen, Bekämpfung des nationalistischen und christlich-orthodoxen Antihellenismus)

Heute (Timothy J. Alexander und seine Publikationen; Schärfung des Profils des Hellenismos nach außen; Konfrontation mit dem US-»Neuheidentum«, die Vereitlung seines Vorhabens, im Hellenismos Fuß zu fassen und »neuheidnische« Lehren in die hellenische Tradition zu inkorporieren; allmähliche Verankerung und sukzessive Rehabilitierung des Hellenismos in der neugriech. Gesellschaft; zunehmende Verbreitung des Hellenismos in Westeuropa, Brasilien und in den Vereinigten Staaten von Amerika)

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